aber niemals zu fragen gewagt haben wollten, erfahren Sie in einer wunderbaren Dokumentation, die auf Youku eingestellt wurde und auf die ich jetzt einfach mal verlinkt habe.
He had lost his Band, he had come close losing his mind …
Ich muß zugeben, daß 48 Minuten Adam Ant Doku eventuell etwas lang sind, aber Sie wissen ja sicherlich, daß die (lt. Bravo von 1982) Ober-Ameise einst zu meinen absoluten Idolen gehörte.
Es ist sicherlich auch keine große Leistung auf ein Video zu verlinken, aber es mag ja sein, daß außer mir noch einige weitere Take That Adam & the Ants Fans unterwegs sind, die ein Interesse daran haben, zu erfahren, was aus dem Herrn geworden ist. Wir werden Zeuge einer Reise vom Postpunk Hero zum Popstar, die dann fast in der Gosse endete.
Definitiv eine interessante Doku für den interessierten Leser. Alle anderen mögen bitte weiterblättern. Tut mir wirklich leid, aber ich konnte nicht widerstehen, Ihnen das zu empfehlen!
Und hoffentlich bin ich heute mal etwas schneller als Spiegel Online, die mir heute einen Propaganda (Ralph Dörper) Beitrag vorweggenommen haben! … Frechheit! Aber Paul Morley kommt auch in der nachfolgend verlinkten Doku zu Wort!
Egal, die nachfolgende Doku handelt eben nicht von einem Triumphzug sondern zeigt einen Ex-Popstar, der aber immer noch populär genug ist, daß die Presse seine gesundheitlichen Probleme zum Anlass nimmt, Auflage zu machen.
Wie heisst es so schön in einem seiner Songs und am Ende des Beitrags:
Ridicule is nothing to be scared of!
Kurzes Update: Die Verbindung zum Videoportal hakt manchmal etwas. Das ganze gibt es auch in 8 Teilen auf YouTube. Wenn es Ihnen also eher nach kleineren Paketen ist, bitte hier klicken.
… und seinen großartigen Bands und Projekten. Es ist mir immer noch ein Rätsel wie ein solch ein charismatischer Performer wie Howard Devoto nicht eine viel größere Anerkennung gefunden hat.
Howard Devoto? In mehr oder minder gut informierten Kreisen ist er natürlich als Mitglied der Buzzcocks und auch der hier verlinkten Magazine bekannt, deren Songe “Motorcade” im Anschluß an diesen Artikel zu hören ist.
Ganz großartig fand ich ihn aber auch dereinst als Teil des Duos Luxuria zusammen mit seinem Partner Noko. Noko, mit bürgerlichem Namen Norman Fisher-Jones, spielte irgendwann auf seiner Tour durch sämtliche coolen Bands der westlichen Hemisphäre ebenfalls bei Magazine, könnte dem werten Leser aber ggf. noch etwas bekannter durch seine Mitwirkung bei Apollo 440 sein.
Nachfolgend verlinke ich Luxuria auch mal und zwar auf den großartigen Song Beat Box vom gleichnamigen Album
Der interessierte Hörer sei jedoch gewarnt. Es gibt auch eine brasilianische Band namens Luxúria. Die klingen dann eher nicht so wie ich das gerne hätte.
… cimddwc hat eine sogenannte Blogparade erstellt in welcher er sich mit Kommentaren in Blogs und wie man sich auf dem Laufenden hält beschäftigt. Ob ich mit meinen Antworten eine große Hilfe sein werde, weiß ich nicht, aber hier zumindest die Antworten auf die dringlichsten Fragen zu meinem Nutzungsverhalten.
Wie verfolgt ihr Kommentare auf Blogs?
Per E-Mail-Abo (sofern angeboten)?
Auf keinen Fall, ich bekomme dermaßen viele Emails tagtäglich, daß ich das nicht auch noch brauche.
Per RSS-Feed?
Hatte ich einst mal so gehandhabt. ich habe aber gemerkt, daß ich da auch nicht regelmäßig reinschaue.
Bookmarks/Favoriten im Browser?
Siehe oben. sicherlich eine Möglichkeit. Ich vergesse das aber immer wieder.
Online-/Social-Bookmark-Dienste à la Delicious, Mr Wong, ReadItLater etc.?
Hatte ich einst auch mal ausprobiert. Ist ja wirklich praktisch und chic, wurde aber einfach viel zu unregelmäßig von mir verwendet.
Gar nicht…?
Hmmm, wenn ich ehrlich bin, dann kann das durchaus vorkommen. Es ist eben auch eine Zeitfrage. Wenn ich einen Kommentar auf einem Blog hinterlasse, den ich eher sehr unregelmäßig besuche, dann kann es sein, daß ich die weiteren Kommentare nicht mehr verfolge. Hängt allerdings auch davon ab ob mich das Thema wirklich interessiert.
Nur bei den Beiträgen, bei denen ihr selber kommentiert, oder alle Kommentare eines Blogs (wofür i.d.R. auch ein Feed angeboten wird)?
Ist vom Blog abhängig und ob er Themen behandelt, die mich interessieren.
Mal dieses, mal jenes – abhängig wovon? Sicherlich auch hier abhängig vom Thema.
Wann hört ihr auf, Kommentare zu einem Beitrag zu verfolgen?
Wenn es keine neuen Gedanken dazu gibt und der Artikel älter als 2-3 Tage ist. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Habt ihr sonst irgendwelche Gedanken oder Empfehlungen zum Thema? Nein, falls doch hinterlasse ich einen Kommentar im Anschluß an diesen Beitrag!
Es ist ja gar nicht einmal so einfach, nahezu täglich die Seiten zu füllen, um Ihr unersättliches Lesebedürfnis zu stillen. Ich habe mir überlegt, daß ich es jetzt wie die Privatsender mache. Ich poste niveaulose Beiträge aus der Steinzeit von Postpunk.de einfach noch einmal und hoffe, daß Sie sich nicht daran erinnern.
Der nachfolgende Beitrag wurde im März 2003 veröffentlicht als ich noch nächtelang mit html Editoren an der Seite saß, um meine schon damals unqualifizierten Gedankengänge unter die wenigen Leser zu bringen. Wenn es etwas verraucht klingt, dann deshalb weil ich mir damals noch mindestens 30 Zigaretten pro Abend reingepfiffen habe. Heute sind wir natürlich alle viel schlauer!
Hintergrund des nachfolgenden Artikels, den ich noch unter dem Kampfnamen “The friendly editor” veröffentlicht hatte, war eine nervige Deckpassage auf einer griechischen Fähre. Sie merken, ich bin urlaubreif!
Ski Heil! Werter Leser! Diesen Monat steht das Editorial ganz unter dem Motto: Herodes und Hustensaft oder Danke, kleiner schwarzer Mischlingshund!“
Erlauben sie mir bitte, dass ich hierfür etwas weiter aushole. Wissen Sie eigentlich was Sie sich antun, wenn Sie eine Deckpassage auf einem griechischen Fährschiff buchen? Nein? Ich wusste das bisher auch nicht.
Während Betreiber weitaus populärerer Webseiten es sich leisten können, teure Pauschalflüge mit ihren Lebensgefährtinnen anzutreten, müssen arme Schlucker wie ich immer mehr auf die früher äußerst populären Deckpassagen zurückgreifen.
Was hat man sich darunter vorzustellen. Man befindet sich mit hunderten anderen, wahrscheinlich ebenfalls erfolglosen, Webmastern für ca. 20 Std. auf einem Fährschiff und versucht diese Zeit halbwegs unbeschadet zu überstehen, indem man sich ein Plätzchen auf einer dieser unglaublich komfortablen Plastikbänke sucht und dort sein Nachtlager aufschlägt. Normalerweise liegt dann die einzige Gefahr darin, während der Fahrt nicht im Schlafsack von der Bank zu kugeln und unsanft aufzuschlagen. Der Schlaf ist dann in den meisten Fällen zwar etwas unbequem, aber es gelingt einem dann doch das ein oder andere Auge zuzumachen.
Außer… man ist so unerfahren und sucht sich ein lauschiges Bänkchen genau neben der allseits beliebten Kinderspielburg! Wie müssen Sie sich eine solche Kinderspielburg vorstellen? Ca. 50% aller erfolglosen Webmaster haben Kinder. Ich gehöre nicht dazu! 49% dieser erfolglosen Webmaster scheren sich einen Scheißdreck drum was diese Kinder auf der Fähre machen, geben sich dem Alkoholismus hin und schicken ihre Kinder in die beliebte Spielburg. Sozusagen in meinen direkten Einzugsbereich.
Diese Spielburg besteht aus dicken schweren Lederklötzen, die man u.a. dazu nutzen kann, tolle, hohe Türme zu bauen und diese dann unter lautem Gejohle und einem Riesenknall einstürzen zu lassen. Das macht am Anfang Spass! Zumindest den Kindern! Auf die Dauer wird das allerdings ziemlich langweilig und man lernt schnell, dass es viel mehr Spaß macht, mit diesen 1m langen Lederklötzen auf andere Kinder einzuschlagen. Diese anderen Kinder lassen sich das natürlich nicht gefallen und holen flugs ihre Freunde, die dann wiederum auf die Angreifer einschlagen.
Stellen Sie sich diese Entwicklung ungefähr wie den 2. Weltkrieg vor. Dieser dauerte mehrere Jahre, die Kinderschlacht allerdings lediglich 7 Stunden. Von 18.00 Uhr bis 01.00 Uhr morgens. 7 Stunden dumpfe Einschläge, Kindergeschrei und Rumgeheule, wenn der dicke Wastl vom Nachbartisch wieder zu fest zugeschlagen hat. Wastls Eltern war das egal. Die waren ja saufen!
Stellen Sie sich nun vor, dass einem der Mitreisenden (nicht mir, Gott sei Dank) einfällt, um 01.00 Uhr nachts, die Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass andere Leute unter Umständen schlafen möchten. Was glauben sie was dann passiert? Genau! Die Eltern, die so unverschämt angesprochen wurden, verweisen auf das griechische Recht, dass Kindern nicht untersagt um 01.00 Uhr nachts zu spielen, rennen zum Kapitän und kommen wenige Minuten später mit eben diesem, dem 1. Offizier und der Security wieder. Diese verweisen ebenfalls auf das griechische Recht und sagen, dass die Kinder solange spielen dürfen, wie sie Lust haben. Selten habe ich ein solch triumphierendes Lächeln in den Gesichtern von Menschen gesehen, die soeben Recht bekommen haben! Ein guter Grund sich noch eine weitere Stunde mit Bier neben die Spielburg zu setzen und den Kindern beim Spiel zuzuschauen.
Wenn man dann schließlich den Ort des Grauens in Richtung Kabine mit dem Kommentar verlässt: „Kinder, wir gehen jetzt! Die anderen Leute schauen alle so blöd!“, ja genau dann sollte man froh sein, dass sich das Haiaufkommen in der Ägäis in den letzten Jahren dramatisch verringert hat.
Nun zu Ihnen mein lieber Herr Herodes! Ich weiss genau, dass Ihr Angriff nicht direkt gegen das kleine Jesuskind gerichtet war. Genauso wie ich, wollten Sie wieder einmal mit dem Volk reisen, ihm aufs Maul schauen und mussten Ihre Nacht neben einer Kinderspielburg auf einer Fähre verbringen. Wenn man das ganze Jahr schwer arbeitet, dann hat man sich das ja schließlich verdient! Alle Aktionen Ihrerseits, die daraufhin folgten, kann ich in diesem speziellen Fall nachhaltig unterstützen. Auch wenn es unter Umständen gereicht hätte, den Kindern mehrere Liter Hustensaft in die Blubberbrause zu mischen.
Noch ein kleiner Nachsatz: Lieber, kleiner, süsser, schwarzer Mischlingshund! Vielen Dank, dass Du direkt vor den Eingang der Spielburg gepisst hast und all die kleinen Kinder mit Ihren Patschefüsschen durchgestiefelt sind. Ich hatte sehr viel Spass dabei zuzuschauen und die Eltern hoffentlich eine angenehme Heimreise in Ihrem Kombi!