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Play at home, werter Leser …

… ist gerade ist bei mir in der Linkliste aufgetaucht und natürlich möchte ich Ihnen das Kleinod nicht vorenthalten:
Die von mir immer noch hochverehrten New Order, aus der Zeit als wir alle noch nicht mit Übergewicht und den typischen Alterserscheinungen zu kämpfen hatten, mit einen zugegeben etwas abgefahrenen Film: “Play at Home”.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende mit dem nachfolgend verlinkten Filmchen … und halten Sie die Ohren einfach mal etwas lockerer.

 

… Die Schlagzeugerin der Band Half Life muß wahnsinnig toll sein. Es gibt schließlich nicht sehr viele Schlagzeugerinnen denen von ihrer Band ein Lied gewidmet wird (Falls doch, Beispiele bitte via Facebook). Und doch handelt der Song “Girl in a band” genau davon.

Aber kommen wir doch gleich zu den Details, werter Leser: Half Girl sind Vera Kropf (Luise Pop)
Julie Miess (Mutter und Ex-Britta), Anna-Leena Lutz (ehemals Die Heiterkeit) und Gwendolin Tägert (Mondo Fumatore) und sie haben eine Garage in Berlin gefunden! Zumindest könnte man zu dieser Ansicht kommen, wenn man in ihr am 09.09.2016 erschienenes Album “All tomorrow’s monsters” reinhört.

Auf eben diesem Album schrammelt und rockt es, daß es eine wahre Freude ist. Und das mit einer Leichtigkeit, die sich angenehm von den vielen angestrengten Jungsbands abheben, die uns mit beweisen wollen, daß sich auch eine Hüsker Dü Platte in ihrer Sammlung befindet.

Half Life sind anders! Rock’n Roll und Pop eben. Vergleiche sind ja oft etwas despektierlich, aber stellenweise erinnert mich das an die von mir dereinst hoch verehrten Talulah Gosh. Und wenn man dann auch noch eine Coverversion von “The end of the world” im Repertoire hat, dann kann man mit diesem Album nur gewinnen! (Kurze Anmerkung: Winona! Wir hätten ganz groß zusammen werden können!)

All tomorrow’s monsters kann via Siluh records oder in jedem gut sortierten Plattenladen als CD oder LP mit Downloadcode erstanden werden. Alternativ dürfen Sie auch auf unsere Facebookseite schauen, denn dort verlosen wir gerade 2 Exemplare des Albums und wenn Sie schnell genug sind, finden Sie morgen schon ein Monster-Album in Ihrem Briefkasten.

Alternativ dürfen Sie natürlich auch gerne unter diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen, denn nicht jeder findet Facebook toll!

Und natürlich könnt Ihr Half Life demnächst auch live erleben. Und zwar hier!

2016-09-20 GER – Oberhausen, Druckluft
2016-09-21 GER – Lüneburg, Anna und Arthur
2016-09-22 GER – Hamburg, Hafenklang
2016-09-23 GER – Berlin, Ausland
2016-09-29 GER – Karlsruhe, Kohi
2016-09-30 GER – Nürnberg, K4
2016-10-01 GER – Leipzig, Handstand und Moral
2016-10-12 GER – Schorndorf, Club Manufaktur
2016-10-13 GER – Freiburg, Slowclub
2016-10-14 GER – Kassel, Goldgrube
2016-10-15 GER – Köln, Privat
2016-10-16 GER – Offenbach, Hafen 2
2017-01-11 GER – München, Unter Deck
2017-01-12 GER – Regensburg, Alte Mälzerei
2017-01-13 AUT – Wels, Alter Schlachthof
2017-01-14 AUT – St. Pölten, Vinzenz Pauli
2017-01-15 AUT – Feldkirch, Graf Hugo
2017-01-16 AUT – Innsbruck, Weekender
2017-01-17 AUT – Graz, Sub
2017-01-18 AUT – Wien, rhiz

Und? Cpt. Kirk, werter Leser! …

Canossa, Dennis Young … und was sonst noch so los ist, werter Leser! …

Den Ein oder Anderen mag es wundern, dass die wunderbare, kleine Lieblingsseite mittlerweile so wenig Aktualisierungen zu bieten hat und ich selber habe auch … manchmal … ein schlechtes Gewissen dabei.

Was gibt es im Großen und Ganzen dazu zu sagen? Unser Leben ändert sich irgendwann und ich habe postpunk.de eigentlich immer als mein persönliches Hobby betrachtet, ohne große Gewinnabsichten oder dem ansonsten bei Musikblogs meines Erachtens weit verbreiteten Streben nach Exklusivität.

Vor allem ist es mir wichtig, dass ich mittlerweile … anders als zu früheren Zeiten … eigentlich nur noch Musik, Bücher, Filme, Fußballspiele und Kaubonbons empfehle, die ich wirklich gut finde.

Insofern haben Sie auch keine Rezension zum Buch von Andreas Dorau hier gefunden, obwohl die freundlichen Damen und Herren vom Verlag mich damit bemustert haben. Des Weiteren gab es auch keine Empfehlung oder einen Verriss zum letzten Monochrome Set Album oder um aktieller zu bleiben zum letzten Album der Band Daughter. Alles wurde irgendwann von irgendwem, irgendwie einem Publikum zugeordnet, dass was mit Postpunk zu tun haben könnte.

Alle vorher genannten Produkte finde ich jetzt nicht wirklich schlimm, aber auch nicht wirklich relevant. Was ich wirklich relevant finde momentan, sind für mich wesentliche familiäre Veränderungen auf die ich mich gegenwärtig voll und ganz konzentrieren möchte.

Das bedeutet nicht, dass mein Interesse an diesem Blog und an Musik im Allgemeinen vollständig erloschen ist. Es gab im letzten halben Jahr wirklich tolle Alben z.B. vom Bürgermeister der Nacht, einem Projekt, das von der Spex völlig zu Unrecht nicht so positiv bewertet wurde, wie es das eventuell verdient hätte. Es gibt auch ein tolles Album  von Isolation Berlin, das hier leider, leider nicht positiv erwähnt wurde, obwohl es das definitiv verdient gehabt hätte und es gibt nun auch wieder ein Album, das nichts mit den düsteren Postpunk Sounds zu tun hat, die Sie hier vielleicht an dieser Stelle erwarten würden.

Dennis Young war einst Keyboarder der Band “Liquid Liquid”, die ich für mehrere Jahrzehnte aus meinen Erinnerungen verdrängt hatte. Eben dieser Dennis Young hat ein neues Album veröffentlicht. Neu ist daran insofern, dass es eine Kompilation seiner Werke aus den Jahren 1984 bis 1988 ist. Insofern heisst das Album sinnigerweise auch: “Dennis Young – “W A V E / Electronic Music 1984–1988”. Interessant ist das Album vor allem unter dem Aspekt, dass die Musik eben aus den 80ern stammt und für diese Zeit wirklich innovativ war. Auch wenn mich der ein oder andere Track an das damals von mir rauf und runter gehörte Album QE2 von Mike Oldfield erinnert.  … Ich hatte ja schon an der ein oder anderen Stelle erwähnt, dass der Coolness Faktor im Alter von 14-15 Jahren bei mir doch eher so mittel war. Nichtsdestotrotz, werter Leser, denke ich, dass das Album durchaus hörenswert ist, aber eben immer unter dem Aspekt, dass er Vorreiter für eine Bewegung war, die sich irgendwann später Techno / Ambient nannte. Bestes Beispiel ist hier der Song “Interference”, der eigentlich nichts anderes ist als das was Aphex Twin ein paar Jahre später  machte. Auch wenn dem Album die Zerrissenheit eines Aphex Twin fehlt, so ist es durchaus ein logischer Zwischenschritt zwischen Tangerine Dream und der Ambient Bewegung der frühen 90er und somit durchaus empfehlenswert für  die vorher genannte Zielgruppe.

Das Album “Dennis Young – “W A V E / Electronic Music 1984–1988” wird auf Bureau B am 22.04.2016 veröffentlicht. Wenn Sie auf elektronische Musik stehen, so sollten Sie einen Kauf in Erwägung ziehen.

Wenn Ihnen Liquid Liquid bisher noch nichts gesagt hat, so sollten Sie sich den nachfolgenden Song anhören. Definitiv Postpunk und definitiv sehr gut! … Naja und definitiv der Song zum White Lines Sample von Gradmaster Flash.

 

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