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Zu den Bands, die mich noch nicht so richtig gefunden haben, werter Leser, …

gehören definitiv Element of Crime. Das allererste Album erstand ich seinerzeit im 2nd Hand Plattenladen der schwäbischen “Großstadt” (ich unterdrücke gerade ein Lachen), die ich damals meine Heimatstadt nennen durfte und entsprach damals schon ganz und gar nicht meinem damaligen Musikgeschmack. Als Schwabe kauft man sowas natürlich, weil es günstig ist und weil es einem ja auch mal gefallen könnte, wenn man sich denn nur Mühe gibt und man sich erst einmal reingehört hat. So hat das durchaus bei einigen Bands (z.B. Au Pairs – Sense & Sensuality) funktioniert, bei denen ich mich heute noch abfeiere, weil ich seinerzeit im Alter von 13 Jahren schon so weitsichtig war, das Album zu erstehen.
Kleine Anmerkung meinerseits: Es gibt weitaus mehr Alben von Bands in meinem Besitz, die heute zurecht in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind als von Bands, die ich auch heute noch als Meilenstein bezeichnen würde. Diese Weitsicht zieht sich übrigens schon durch mein ganzes musikalisches Leben, weswegen ich in den 90ern auch sehr viele Vinyl-Alben verkaufte, da ich sie mir auf  CD angeschafft hatte. Eben diese Alben suche ich heute wieder auf Ebay, während ich auf den CDs sitzen bleibe.

Egal …  genug geklagt! Ich war damals jedenfalls ab und zu schon weitsichtig und wusste was mir (und Ihnen) heute im Jahr 2016 gefallen wird. … (Post)Punkt! …
Bei Element of Crime war das aber eigentlich damals wie heute Fehlanzeige. Wobei ich behaupten möchte, daß ich mittlerweile durchaus etwas Altersmilde besitze und nicht mehr ganz so rigoros reagiere, wenn ein Song von Element of Crime gespielt wird. Andererseits singe ich auch heute im Auto bei Liedern  der Münchener Freiheit mit (“Tausend mal ich, tausend mal Du!”).

Was mir in den 90ern und 00ern so richtig auf den Senkel ging, war aber dieses völlig unreflektierte Abfeiern von Element of Crime Veröffentlichungen / Konzerten. Letztendlich führte das sicherlich zu einer extremen Abwehrhaltung, die Element of Crime eventuell nicht verdient hatten. Ein Verhalten, das ich seinerzeit aber auch gegenüber leidenschaftlichen Verehrern von The Pop Group, Public Enemy und seltsamerweise Wild Billy Childish an den Tag legte. Und natürlich gegenüber Fans von Morrissey, der aber bei mir sowieso verschissen hat, seit ich live in Concert erlebt habe, wie arrogant er die Huldigungen und Blumen seiner Jünger entgegen nahm.

Aber zurück zu Element of Crime: Als Mensch, der überwiegend von daheim arbeitet, höre ich nicht so häufig Podcasts, wie Menschen, die häufig im Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Insofern beschränkt sich mein Podcast Konsum größtenteils auf zwei Sendungen: Einerseits das überall bekannte “Sanft und Sorgfältig” mit Olli und Janni, andererseits die “Hörbar Rust” mit Bettina Rust. Beide Sendungen werden auf Radio Eins ausgestrahlt und gerade die Hörbar überrascht einen doch immer wieder, weil Bettina Rust ihren Gästen zurückhaltend, kluge Fragen stellen kann. Kürzlich stellte sie diese Fragen Sven Regener, dem allseits bekannten Sänger von Element of Crime und ich fühlte mich so wunderbar unterhalten, dass ich mich genötigt fühlte, zumindest ein Greatest Hits Album von ihnen anzuhören. Und was soll ich sagen: Ich habe meinen Frieden mit der Band gemacht. Auch wenn ich immer noch behaupte, dass Zatopek damals weitaus cooler waren.

Jedenfalls möchte ich Ihnen jetzt einmal das wunderbare Interview von Bettin Rust mit Sven Regener ans Herz legen, das Sie als Podcast über die Hörbar Rust Seite abrufen können und Ihnen gleichzeitig auch noch mitteilen, dass ich das im Interview angesprochene Andreas Dorau Buch jetzt nicht so prickelnd fand.  Ich werde dennoch darüber nachdenken und wahrscheinlich im Jahr 2036 eine Buchempfehlung zum Buch “Ärger mit der Unsterblichkeit” von Andreas Dorau / Sven Regener aussprechen.

Dieses Posting kommt übrigens komplett ohne Video-Verlinkung aus. Ich hoffe, dass Sie damit klar kommen. Den Indie Rocker Sven Regener wird das jedenfalls freuen!

Alles Gute für 2011, werter Leser, werte Leserin, liebe Noch-Nicht-Leser(innen)! …

… Lange habe ich gegrübelt, welches bedeutungsschwangere Lied ich Ihnen präsentieren könnte. Letztendlich habe ich eins gefunden. Mögen alle Ihre Wünsche in 2011 in Erfüllung gehen, lassen Sie uns gesund bleiben, Spaß haben und rocken!

Wäre prima wenn Sie sich im letzten Jahr dann und wann unterhalten gefühlt hätten und wäre noch primaer wenn ich Sie auch in diesem Jahr zeitweise  unterhalten könnte.

Möge dieses Jahr ein Jackpot für Sie sein!

Nordkoreanische Verhältnisse, werter Leser, …

bei Postpunk.de sind ja an und Pfirsich keine Seltenheit. Sie kennen mich ja als kleinen Blog-Diktator, der nur selten andere Meinungen gelten lässt. Schnell könnte man nun mutmaßen, daß ich aufgrund meines diktatorischen Wesens nun kurzerhand die Kommentarfunktion deaktiviert habe um keine Widerrede ertragen zu müssen.

Leider ist es nicht gar so! Ich habe in meiner unglaublichen Weisheit ein Update der WordPress Version vorgenommen, das wieder einmal dazu führte, daß gewisse Funktionen innerhalb dieses Blogs eingeschränkt sind. So z.B. die Kommentarfunktion. Für die Kommunikation bedeutet dies, daß sie mal wieder recht einseitig sein wird.

Wenn Sie nun irgendwelche Tipps haben, in der Art: “Ich weiß woran es liegt!”, wäre es natürlich doof wenn Sie mir diese via Kommentar zukommen lassen würden. Da empfehle ich den Emailverkehr (Adresse steht im Impressum) bzw. via Twitter @postpunker.

Edit: Scheint jetzt dann endlich behoben zu sein! Die SQL Datenbank war übervoll. Ursächlich hierfür war das Plugin Wassup, das ich verwende um eine Ãœbersicht über die Anzahl der Benutzer zu haben. Für dieses Plugin habe ich nämlich auch ein Upgrade vorgenommen. Dieses endete aber mit einer Fehlermeldung. Dafür hat es mir aber hübsch die Datenbank aufgeblasen.

#keepingitpeel, werter Leser! …

… John Peel Day für Blogger ist heute und wir sind aufgefordert etwas aus den umfassenden Peel Sessions zu posten. Mach ich gerne. Kennen Sie The Freeze aus Edinburgh? Nein? Jetzt aber!

Und noch ne Frage nebenbei: Welche Singles würden Sie denn in Ihre Box tun?

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