… beschäftigt sich in dieser Woche wieder mit einem Stück Musik dessen Titel und Interpreten es zu erraten gilt. Wie läuft das ab? Ich gebe Ihnen nachfolgend eine dezente Umschreibung/Hilfestellung und Sie als intelligentes Wesen finden den Titel in Minutenschnelle heraus. Die Hilfestellung ist extra so gewählt, daß es ein bißchen zu knobeln gibt. Die Tipps, die im Anschluß an diesen Text, bzw. in den Kommentaren in unregelmäßigen Abständen folgen, sind so gewählt, daß man nicht unbedingt sofort danach googeln kann ohne ein fundiertes musikalisches Hintergrundwissen zu besitzen. (Naja, zumindest soll das das Ziel sein!)

Auf eine wöchentliche Auslobung von Preisen wird verzichtet. Stattdessen spende ich einen Betrag an Ärzte ohne Grenzen. Die Höhe des zu spendenden Betrages ist abhängig vom Zeitpunkt an dem das Rätsel gelöst wird.

Hier dann also noch einmal die Vorgehensweise:

Das Rätsel wird von mir in den meisten Fällen kurz vor Schlafenszeit (also gegen 02:00 Uhr nachts) eingestellt. Wenn bis 11.00 Uhr morgens die richtige Lösung genannt wird, dann spende ich 10 Euro an die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Dieser Betrag verringert sich dann stündlich um einen Euro, so daß mir bis 20.00 Uhr, wenn ich richtig gerechnet habe, zumindest noch ein Euro aus der Tasche gezogen werden kann.

Der glückliche Gewinner bekommt dann als Preis eine namentliche Erwähnung  in der  Postpunk.de Ruhmeshalle Besenkammer und ein Los für die Verlosung am Jahresende. Je mehr Lose man besitzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit am Jahresende richtig abzuräumen und einen hübschen Preis zu gewinnen.

Aber Achtung: Auch Teilnehmer, die an mindestens 10 verschiedenen Raterunden als hilflose Rater und somit hilfreiche Kommentatoren teilgenommen haben und dennoch nie die richtige Lösung herausgefunden haben, erhalten ein Los. Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall.

Nun aber zum Rätsel:

“Werbewirksame Inhaltsangabe führt letztendlich zu einer Rohstoffverknappung und dadurch unter Umständen auch zu einer Verlängerung der Reisezeit”

Have fun!

1. Tipp um 00:24 Uhr: Der Song ist nicht aus dem Jahr 1982.

2. Tipp nach Netzproblemen um 10:30 Uhr: Der heute gesuchte Song ist, nach meinem Empfinden, einer der meistgecoverten Songs. Logisch, daß wir heute demzufolge auch irgendwie nicht das Original suchen.

2. Tipp um 11:00 Uhr: Die Plattenfirmen von gesetern und heute unterscheiden sich wohl nicht sonderlich. Selbstverständlich wurde der heute gesuchte Titel auch damals schon als B-Seite veröffentlicht. Der Zuhörer sollte nich allzu offensichtlich auf diesen großartigen Song aufmerksam gemacht werden. Und das wo die B-Seite doch etwas hatte mit der die A-Seite nicht aufwarten konnte.

3. Tipp um 11:30 Uhr: Alles sehr zögerlich heute? Der Schreiber des Songs schrieb einst mit einem weiteren Künstler zusammen eine recht große Zahl an Hits. Allerdings nahezu alles Intrumentalstücke.

4. Tipp um 12:20 Uhr: Die Inhaltsangabe befindet sich überhaupt im Refrain des Stückes. Der Refrain wird gefühlte 8 Mal in dem Lied gespielt. Könnte ein Hinweis auf das Gennre sein.

5. Tipp um 13:00 Uhr: Der Sänger und Komponist wird überhaupt, meiner Kenntnis nach, nicht auf der Plattenhülle der Single erwähnt. Was könnte das denn für eine Ursache haben? Er schrieb mit seinem Partner auch die recht erfolgreiche Titelmusik zu einer Krimiserie der 50er/60er.

6. Tipp um 13:30: Der Sänger ist mittlerweile gestorben. Allerdings nicht ohne vorher noch einmal mit einem deutschen Künstler einen song für dessen Album aufgenommen zu haben. In diesem Song geht es um das Thema “Aufwachen”.

7. Tipp um 14:00: Ich muss korrigieren! 😉 Einer der Sänger ist verstorben! Sieht wohl so aus als hätten wir es heute mit mehr als einem Sänger zu tun.

Auflösung um kurz nach 14.00 Uhr

“Er hat immer ein Lächeln auf den Lippen gehabt, tolle Songs geschrieben und nie eine Frau geschlagen. Und er hat gesoffen wie ein Loch.“

Das waren die Worte, die Lee Hazlewood gerne in seinem Nachruf veröfentlicht haben wollte. Was Nancy Sinatra später einmal als Nachruf haben möchte, ist mir bisher noch nicht bekannt. Aber zumindest hätten wir jetzt die beiden heute gesuchten Interpreten zusammen. Gesucht war das Lied “Summer wine” von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra.

Lee Hazlewood, der dieses Lied auch geschrieben hat, hatte vorher zusammen mit Duane Eddy zahlreiche Erfolge mit Instrumentalstücken wie “Peter Gunn” (einst auch zusammen mit The Art of Noise wiederveröffentlicht) oder “(Dance with the) Guitarman”. Kurz darauf begann er eine  sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit Nancy Sinatra, der u.a. die Hits “Jackson” oder These boots are made for walking” entsprungen sind. Teilweise sang er bei den Stücken auch mit. So wie eben bei dem heute gesuchten Stück.

Das Stück ist eine Coverversion. Die ursprüngliche Version stammt von Lee Hazlewood und Suzi Jane Hokom. Auf die Version mit Ville Valo verweise ich jetzt mal nicht, da sie niemals an das Original heranreicht. Zu empfehlen sei noch die Version mit Demis Roussos (Da bricht das Glas!) und eine ebenfalls nette Version mit dem großartigen Evan Dando.

Die Vita der beiden Künstler runterzubeten bringt jetzt nicht richtig viel, da sie auf den oben verlinkten Wikipedia Seiten ausgiebig dargestellt wird.

Als letzte Information für die Herrschaften verweise ich noch auf den Track ” Lee Hazlewood & das erste Lied des Tages”, den Bela B. zusammen mit Lee Hazlewood für das Album “Bingo” aufgenommen hat.

Hier findet Ihr ein recht interessantes und ausführliches Interview mit Lee Hazlewood.

Verlinkt habe ich heute den grandiosen Ohrwurm “Summer wine” und da Nancy heute leider etwas zu kurz gekommen ist, eine tolle Aufnahme des Songs “Bang, Bang” mit Nancy Sinatra

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=mQiDs9tKZv4[/flash]

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=T5Xl0Qry-hA[/flash]

Filed under: Postpunk vs. werter Leser!

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