… und die Einlösung des Versprechens, mich etwas eingehender mit Spear of Destiny zu beschäftigen. Letzte Woche, hatte ich ja Theatre of Hate vorgestellt, die sozusagen, die Vorgänger von Spear of Destiny waren. Während Theatre of Hate sich recht schnell wieder auflösten, hat Spear of Destiny als Nachfolger doch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel, will sagen ist immer noch aktiv. Musikalischer Kopf ist wie eben auch bei Theatre of Hate, Kirk Brandon, der nebenbei auch noch der 80er Superband Dead Men walking angehört. Falls er sich nicht gerade mit Boy George vor Gericht kloppt ob dieser weiter behaupten darf, daß die beiden in den 80ern eine Liebsaffäre gehabt haben, dann veröffentlicht er auch heute noch mit Spear of Destiny Alben, die allerdings nicht mehr diesen reissenden Absatz finden wie damals in den 80ern.

Während sehr viele andere Vertreter des Genres eher eine etwas experimentellere Richtung einschlugen, kann man bei Spear of Destiny sehr gut feststellen, daß sie ihre musikalische Wurzeln im Gothic haben. Insgesamt klingt das alles etwas martialischer, pathetischer als bei vielen anderen Bands. Das kann mit der Zeit durchaus auf den Wecker gehen, weswegen es mir nur sehr selten gelungen ist, mal ein komplettes Album durchzuhören. Auch die manchmal sehr gepresst wirkende Stimme von Kirk Brandon kann manchmal etwas stören. Dennoch ist es sicherlich ein Tipp für diejenigen werten Leser, die eher auf den hemdsärmeligen Postpunk mit Rock-Attitüde stehen.

Chartstechnisch hatten Spear of Destiny keine wirklich großen Erfolge. Einige Songs waren in den Top 100 der UK Charts plaziert.

Nachfolgend ein Link auf mein Lieblingslied von Spear of Destiny, dem wirklich netten Song “So in love with you”, eingebettet in eine Sendung des britischen Fernsehens aus den 80ern.

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Filed under: Postpunk vs. Discokugel

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