… und wieder die hoffentlich angenehme Aufgabe, die Lieder zu bewerten, die die Leser von BeetFreeqs Blog einfach mal dort vorgestellt haben, damit auch der Rest der Welt in den Genuss dieser einzigartigen Songs kommt.

Worum geht es? Je Runde werden 5 Lieder vorgestellt, die es zu bewerten gilt. Den genauen Ablauf glaube ich mittlerweile verstanden zu haben und somit kann ich frei von der Leber weg meine Meinung sagen, ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen. … Hosianna!

Die Lieder, die via YouTube vorgestellt werden, kann ich aufgrund des billigen YouTube Plugins, das ich installiert habe, nicht ordentlich verlinken. Bitte vergewissern Sie sich ob der Qualität der bewerteten Liedern anhand des oben geposteten Links.

Die nachfolgenden Bewertungen sind völlig subjektiv. Die Herrschaften, die die jeweiligen Songs herausgesucht haben, sind eigentlich voll cool. Sollte einer der nachfolgenden Songs eine negative Bewertung meinerseits erhalten, dann nur weil derjenige, der den Song ausgesucht hat, an dem speziellen Tag nicht ganz Herr seiner Sinne war. Ansonsten liebe ich alle und jeden! Wie immer halt!

1) Black strobe – I’m a man (von endgueltig)

Es gibt Akkorde, da muß ich mich doch glatt übergeben und das Essen von gestern abend wieder zutage bringen. Ich hoffe, Ihnen ist klar geworden, wie sehr mich dieses Bluesmuster anwidert? “I’m a man” von Black Strobe fängt genauso an! Gaaaaanz grässlich! Was das Ding dann aber doch ganz erträglich macht, ist der Beat! Ich weiß auch nicht so genau wie die das hinbekommen haben, aber so erträglich kann Blues dann doch sein! Nett produziert, dafür, daß der Song so oder in ähnlicher Form schon 50000000 mal veröffentlicht wurde. Aber ich will hier keine Nettigkeiten hören!

Wertung: 2 von 5 Mississippi Raddampfern

2) Double dutch – Malcolm McLaren (von mir)

Ööööhm ja, mein persönlicher Vorschlag mal wieder, der auch schon beim “Postpunk vs. werter Leser Rätsel” ganz groß ankam. Wie schon damals erwähnt, ist es immer wieder faszinierend wie sich die Popmusik bei allen und jedem bedient und versucht daraus einen Hit zu basteln. Malcolm McLaren, das kleine Arschloch, war da schon immer in vorderster Front dabei. So etwas funktioniert natürlich nur wenn man das in einen Song mit Hitpotenzial umsetzen kann. Was bei Madonna und David Bowie funktioniert, gelang Malcolm McLaren immer nur sehr begrenzt. Bei “Double Dutch” ist ihm das meiner Meinung nach gelungen. Animiert zum Mitspringen und weil der Song ja von mir vorgeschlagen wurde, gibt es auch keine Wertung und somit auch keinen Bandscheibenvorfall!

Wertung: ohne Wertung

3) Rasputina – Transylvanian Concubine (von cimmdwc)

cimddwc macht es einem nicht leicht. Erst der äusserst mainstreamige Bob Geldof und nun Cellos. Die Cellos kann man ja nun mal mögen oder eben nicht. Ich bin jetzt nicht so der Ãœberfan und finde daß das Ding etwas schlecht abgemischt ist und es Rasputina auch mal ganz gut stehen würde, vielleicht die Stime etwas mehr in den Vordergrund zu mischen. Dennoch finde ich es prima, daß der Song vorgestellt wird und nicht immer nur der gleiche Indie-Rock-Mist! Und aus diesem Grund vergebe ich auch hier …

Wertung: 3 von 5 Konkubinen

4) Bluejuice – Vitriol (von beam)

Coole Band, guter Song! Bin mir aber dennoch ziemlich sicher, daß sie den Standard nicht halten können. Dennoch ist der Text großartig, Melodie, Instrumente und Gesang fantastisch und beim hammermäßigen Video habe ich die Augen einfach zugemacht.

Wertung: 4 von 5 kristallwasserhaltigen Sulfaten

5) Caf̩ Surreal РNo comment (von Robert)

Großartiger Anfang. Toller Song, sehr minimal gehalten mit einer netten Stimme und fantastisch zum Auto fahren geeignet auch wenn die Cocktails dann etwas unpassend wären. Ist doch wirklich viel besser mit so etwas konfrontiert zu werden als mit der 70. Indie Band, die sich ihren kleinen Hit sowieso nur zusammengeklaut hat.

Wertung: Drei Euro Fuffzich Trinkgeld oder 3,5 von 5 zerdepperten Gläsern

Filed under: Postpunk vs. Discokugel

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