Projekt Hörsturz #5, werter Leser, …
Geschrieben von: postpunk in Postpunk vs. Discokugel… und wieder die hoffentlich angenehme Aufgabe, die Lieder zu bewerten, die die Leser von BeetFreeqs Blog einfach mal dort vorgestellt haben, damit auch der Rest der Welt in den Genuss dieser einzigartigen Songs kommt.
Worum geht es? Je Runde werden 5 Lieder vorgestellt, die es zu bewerten gilt. Den genauen Ablauf glaube ich mittlerweile verstanden zu haben und somit kann ich frei von der Leber weg meine Meinung sagen, ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen. … Hosianna!
Die nachfolgenden Bewertungen sind völlig subjektiv. Die Herrschaften, die die jeweiligen Songs herausgesucht haben, sind eigentlich voll cool. Sollte einer der nachfolgenden Songs eine negative Bewertung meinerseits erhalten, dann nur, weil derjenige, der den Song ausgesucht hat, an dem speziellen Tag nicht ganz Herr seiner Sinne war. Ansonsten liebe ich alle und jeden! Wie immer halt!
Der Los-Onkel hält uns den Eimer hin. Dann ziehe ich mal und hoffe, daß ich den riesengoßen Wum und nicht wieder blöde Kugelschreiber gewinne.
- Bonaparte – Ego (von LemonHead)
Großartiger Song, hervorragend abgemischt. Erinnert an Frank Blacks beste Zeiten. Kann man nicht drüber meckern. Ich mag die Gitarrren, die so Wedding Presentig über den Song wabern. Nicht revolutionär und kantig, aber definitiv bisher einer der besten Songs, der im Rahmen des Projekt Hörsturz vorgestellt wurde.Wertung: 4/5 heimlich unter der Theke verkaufte Ego-Shooter.
- Chevelle – Shameful Metaphors (von Inishmore)
Was für ein grandioser Beginn! Ich erwarte einen wunderbaren Popsong. Die Stimme klingt etwas nach Muse und … driftet gleich zu Pearl Jam ab. … Schade! … Für eine halbe Minute hätten Chevelle zu Postpunks Lieblingen werden können. Letztendlich ist der Gesang also zu Pearl Jammig und die Melodie nicht gut genug. Es tut aber nicht weh!Wertung: 2,5/5 euphemistische Metaphern
- Modeselektor feat. Puppetmastaz – Dark Side of The Sun (von Kamil)
Nee! Kann ein Teenie auf dem Notebook programmieren. Funktioniert vielleicht für 2 Minuten laut in einem Club, aber definitiv nicht daheim. Und ist leider zu lang … weilig!Wertung: 0/5 Beakers
- B-Complex – Beautiful Lies (von Kerstin)
- Rachid Tara – Garab (von Doro)
Das sollen dann wohl Beats sein? Gitarren sind von Cure abgekupfert und die Stimme von Alan Parson’s Project. Kann langsam anfangen und schneller werden. Besser wird es dadurch nur unwesentlich und erinnert mich zusehends an diesen “Cowgirl” Song von Underworld. Zumindest solange bis der Ethno EInschlag zu markant wird. Nachtigall, ick hör Dir trommeln! Wann kommt Sting?Wertung: 1/5 Trudy Styler Gedächtnis Bongos
Auch hier … Leider nicht so ganz meine Schiene. Als Mischung aus Artful Dodger und Prodigy auch nicht mehr so ganz aktuell. Ich mochte damals ja Baby D.
Ich finde es gut! … Gelogen!
Wertung:1/5 Craig David Unterhemden
Fazit: War nicht meine Runde oder ich war ganz einfach zu schlecht gelaunt. Bonaparte sind aber defintiv meine persönlichen Gewinner. Ansonsten war dies die bisher schlechteste Runde. … Natürlich alles völlig subjektiv.
Einträge (RSS)
Was, die bisher schlechteste Runde bei vier Punkten?!? Tsts.
Naja, bei 5 Songs und 8,5 Gesamtpunkten kann man ja nun wirklich nicht von einem Feuerwerk der Lieblingslieder sprechen.
Und noch ein Bonaparte Fan!
Als überzeugter Anhänger der Pixies finde ich natürlich den Vergleich mit Frank Black interessant. Aber jetzt wo ich drüber nachgedacht habe, verstehe ich zumindest was du meinst. Den guten Beety hats ja auch an “Fight Club” erinnert – ein Film, in dem Frank Black ja auch zu hören ist.
Anfangs hätte ich den Song eher in eine Tarantino Umgebung gesteckt. Mit dem Blackschen Quervergleich wird der Song für mich nur umso toller! =)
[...] Postpunk [...]