Postpunk vs. werter Leser #67, werter Leser, …
Geschrieben von: postpunk in Postpunk vs. werter Leser!… aufgrund wichtiger Termine, erst ab 12.30 Uhr heute! Wir bitten um Ihr Verständnis! … Ist wie bei der Deutschen Bahn!
Ansonsten ist jetzt wieder alles beim alten, denn auch heute beschäftigt sich unser Quiz wieder mit einem Stück Musik dessen Titel und Interpreten es zu erraten gilt.
Sie fragen sich: Wie läuft das ab? Ich gebe Ihnen nachfolgend eine dezente Umschreibung/Hilfestellung und Sie als intelligentes Wesen finden den Titel in Minutenschnelle heraus. Die Hilfestellung ist extra so gewählt, daß es ein bißchen zu knobeln gibt. Die Tipps, die im Anschluß an diesen Text, bzw. in den Kommentaren in unregelmäßigen Abständen folgen, sind so gewählt, daß man nicht unbedingt sofort danach googeln kann ohne ein fundiertes musikalisches Hintergrundwissen zu besitzen. (Naja, zumindest soll das das Ziel sein!)
Auf eine wöchentliche Auslobung von Preisen wird verzichtet. Stattdessen spende ich einen Betrag an Ärzte ohne Grenzen. Die Höhe des zu spendenden Betrages ist abhängig vom Zeitpunkt an dem das Rätsel gelöst wird. Ich gebe ganz offen zu, daß ich das mit den Spenden in den letzten paar Wochen vergessen habe. Aber ich gelobe Besserung und werde nächste Woche mal zusammen zählen.
Hier dann also noch einmal die Vorgehensweise:
Das Rätsel wird von mir in den meisten Fällen kurz vor Schlafenszeit (also gegen 02:00 Uhr nachts) eingestellt. Wenn bis 11.00 Uhr morgens die richtige Lösung genannt wird, dann spende ich 10 Euro an die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Dieser Betrag verringert sich dann stündlich um einen Euro, so daß mir bis 20.00 Uhr, wenn ich richtig gerechnet habe, zumindest noch ein Euro aus der Tasche gezogen werden kann.
Der glückliche Gewinner bekommt dann als Preis eine namentliche Erwähnung in der Postpunk.de Ruhmeshalle Besenkammer und ein Los für die Verlosung am Jahresende. Je mehr Lose man besitzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit am Jahresende richtig abzuräumen und einen hübschen Preis zu gewinnen.
Aber Achtung: Auch Teilnehmer, die an mindestens 10 verschiedenen Raterunden als hilflose Rater und somit hilfreiche Kommentatoren teilgenommen haben und dennoch nie die richtige Lösung herausgefunden haben, erhalten ein Los. Mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall.
Es werden auch immer gerne mehr oder weniger hilfreiche Antworten von Neueinsteigern angenommen. Ich gebe hier ja in diesem Blog auch sehr oft unqualifizierte Kommentare ab, dann steht Ihnen das ja auch in einem gewissen Maß zu.
Die Umschreibung möchten Sie? Gerne!
“Ein gutes Drittel unterstützt uns mit einem recht platten Hinweis hinsichtlich Identitätskrisen!
Have fun!
1. Tipp um 13:00 Uhr: Sie erinern sich? Das Jahr, das die Popmusik rettete? 1982? Ist heute völlig uninteressant!
2. Tipp um 13:45 Uhr: Der gesuchte Song beinhaltet ein Statement, das ganz gut zu der damaligen Zeit passte und dem sicherlich auch recht viele Menschen folgten.
3. Anmerkung um 14:00 Uhr: zzzzzZZZZZZ
4. Tipp um 15:15 Uhr: Der gesuchte Song ist etwas älter und doch wieder aktuell!
5. Tipp um 15:55 Uhr: Kürzlich hätte mich doch fast ein Kommentar in die Bredouille gebracht.
6. Tipp um 16:30 Uhr: Der gesuchte Künstler war zu Anfang seiner Karriere ganz schön “scharf”.
Auflösung gegen 17:00 Uhr
“We needed a tutor, so built a computer, And programmed himself not to see!”
Ich muss ja wohl nicht explizit erwähnen, daß wiederum Yjgalla die Lösung wusste. Das könnte die Auslosung am Jahresende so langsam obsolet machen. Und wenn ich so weiter mache, dann kann ich Ihren Trostpreis vom letzten Jahr gleich mit dem diesjährigen zusammen verschicken.
Heute nur eine sehr kurze Auflösung, weil ich sowieso schon zu spät dran bin. Gesucht war der Song “Be Yourself” von Graham Nash, der zwar in UK geboren wurde, aber seit Anfang der 60er in den USA lebt. Graham Nash wurde bekannt als Teil der Hollies, die er aber 1968 verließ nachdem er David Crosby in Laurel Canyon kennenlernte und mit ihm gemeinsam das ein oder andere Pfeifchen rauchte. Gemeinsam machten Sie dann zusammen mit einem Herrn Stills Musik und nannten sich fortan Crosby, Stills & Nash. Parallel dazu musizierte Herr Nash aber auch ganz gerne alleine. Der heute gesuchte Song wurde kürzlich wiederveröffentlicht und zwar auf dem Soundtrack des von mir äusserst geschätzten Film “Up in the air”.
In die Bredouille brachte mich diese Woche Steve als er mich nach meinem Lieblingslied aus dem Film fragte. Es ist eben der in dieser Ausgabe gesuchte Song, was ich aber vorher nicht so richtig zugeben konnte, da ich wusste, daß ich heute nach ihm fragen würde.
Bis nächste Woche und ich kann mich dem Kommentar vom Waffenmeister nur anschließen: es dürfen sich gerne wieder mehr Teilnehmer für unser kleines Popquiz finden. Es gibt ja schließlich auch was am Jahresende zu gewinnen! Und der Waffenmeister kann bestätigen, daß das ganz ok war, denke ich!
Einträge (RSS)
> zzzzzZZZZZZ
na dann frag ich halt mal was, auch wenn ich vor dem 5. Tipp sowieso auf keinen grünen Zweig komm’:
Drittel von was? Einer Band? Ist der Song von jemand der früher in einem Trio war, solo?
Guten Mo… Guten Tag,
ich hatte bei “einem guten Drittel” eher sowas wie 33%±x im Kopf. Grob gesagt sowas wie “38 Special” oder so. Und überhaupt: Reden wir tatsächlich von einer Band aus Großbritannien?
> zzzzzZZZZZZ
Klingelingeling! Hier ist der Wecker!
Ich such dann schon mal jemand raus, der zur Theorie passt … Ian McCulloch zum Beispiel.
Ein gutes Drittel einer Band, etwa 2 von 5 Mitgliedern, die zusammen was eigenes gemacht haben?
Ist das Statement im Songtitel oder irgendwo im Text?
@ Yjgalla: Ein Drittel von einer Band ist schon ganz gut.
@ Waffelmeister: 38Special ist falsch. UK ist heute falsch! Aaargh … wobei ….!
Wie viel Leute umfasste seinerzeit der Voodooclub? Mein erster Tipp für heute: Philip Boa & the Voodooclub: “Kill Your Ideals”
Noi, noi! Völlig falsch!
Ach, schade. Wäre wohl auch zu einfach gewesen.
Bedeutet “etwas älter und doch aktuell”, dass er
a) wiederveröffentlicht oder
b) als Coverversion auf den Markt gekommen ist?
Und überhaupt: Von welcher deutschen Band ist eigentlich die Rede?
hmmm, irgendwie wiederveröffentlicht würde ich sagen. Und wer sagt was von einer deutschen Band?
Hrrmpf. Muss ich eigentlich immer einen Smiley dahintersetzen? Also: Geht’s um eine deutsche Band? Und wieso “irgendwie” wiederveröffentlich? Oder überinterpretiere ich?
Wurde kürzlich gecovert oder in einem Film benutzt? Oder in einem Werbespot?
@Yjgalla: Gute Idee. Und hier rächt sich unter Umständen mal wieder, dass ich schon seit Ewigkeiten kein Kino mehr besucht habe und eigentlich kaum fernsehe.
@Waffenmeister: Nöö, nix deutsche Band! Nee, Du überinterpretierst nicht, aber das “irgendwie” ist schon so gemeint und klärt sich auf wenn der Song gefunden wurde.
@Yjgalla: Genau sowas!
Okay, dann kann ich hier aussteigen. Sofern ich nicht gleich einen *nützlichen* Tipp für Film- und TV-Verweigerer kriege.
TV Verweigerer darfst Du gerne weiterhin sein!
“Scharf”, ja? Nicht “spitz”? Und der gesuchte Künstler ist kein Brite?
Spitz könnte ich auch gelten lassen. Ich kenne mich in dem Fachgebiet nicht so aus! Und von Geburt aus ist er schon Brite! Aber er lebt schon so lange in den USA, daß er eigentlich für mich schon US-Amerikaner ist. Deshalb auch die Anmerkung “wobei”!
Die “Bredouille” und “Identitätskrise” haben mich auf Graham Nash und “Be Yourself” stoßen lassen …
Ach je, “Postpunk vs. Yjgalla” habe ich somit schon wieder verloren! Die Fragen müssen komplizierter werden.
Glückwunsch!
Nein, der Bredouille-Tipp war diesmal zu eindeutig.
Aber wenn du’s schwerer machst, geben die Mitstreiter nur früher auf. Echte Hartnäckigkeit kriegst du damit nicht klein
Ich könnte auch normale Fragen stellen und einfach keinen Tipp geben!
Glückwunsch an Yjgalla. Aber nächste Woche nimmt der Postpunk mal wieder was, was ich auch kenne. Ich habe übrigens den Eindruck, dass sich nicht mehr so viele Leute beteiligen wie letztes Jahr.
Zu schwer?
Die Rezession geht auch am Postpunk-vs-werter-Leser-Quiz nicht spurlos vorbei!