Projekt Hörsturz #6, werter Leser, …

… und wieder die hoffentlich angenehme Aufgabe, die Lieder zu bewerten, die die Leser von BeetFreeqs Blog einfach mal dort vorgestellt haben, damit auch der Rest der Welt in den Genuss dieser einzigartigen Songs kommt.

Worum geht es? Je Runde werden 5 Lieder vorgestellt, die es zu bewerten gilt. Den genauen Ablauf glaube ich mittlerweile verstanden zu haben und somit kann ich frei von der Leber weg meine Meinung sagen, ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen. … Hosianna!

Die nachfolgenden Bewertungen sind völlig subjektiv. Die Herrschaften, die die jeweiligen Songs herausgesucht haben, sind eigentlich voll cool. Sollte einer der nachfolgenden Songs eine negative Bewertung meinerseits erhalten, dann nur, weil derjenige, der den Song ausgesucht hat, an dem speziellen Tag nicht ganz Herr seiner Sinne war. Ansonsten liebe ich alle und jeden! Wie immer halt!

  • Jet Lag Gemini – Fit To Be Tied (von symBadisch)
    Fürchterlicher Anfang. Klingt irgendwie nach Bad Religion mit einem Gitarristen, der unbedingt beweisen möchte, daß er in der Lage ist ein Gitarrensolo zu spielen. Das macht den Song aber nicht wirklich besser. Der Song klingt nun mal wie ein Song der auch von 1000 andere Gitarrencombos so komponiert und gespielt werden könnte. Das tut nicht weh, ist aber auch nicht so, daß es mich animiert jemals einen weiteren Song von Jet Lag Gemini anzuhören.

    Wertung: 1/5 angetrunkenen Saftschubsen

  • Alestorm – Captain Morgan’s Revenge (von Sir Donnerbold)
    Uuuuuuih, Paganzeug! Every Generation has its own disease! Klingt am Anfang so als ob man eine Single auf 78 Umdrehungen abspielt. Ich zwinge mich nicht auf den Text zu hören. Hätte mir in jüngeren Jahren bestimmt ganz gut gefallen. Heute muß ich das zwar nicht mehr unbedingt haben, die Herrschaften sind aber zumindest in der Lage etwas Abwechslung reinzubringen. Klingt insgesamt wie The men they could not hang auf Speed und ist dann vielleicht doch etwas zu lang geraten

    Wertung: 2/5 Himmeln, die mir auf den Kopf fallen und dann wieder so tun als wäre nichts gewesen.

  • Nephew – Va Fangool! (von Doro)
    Sehr nett! Wirklich sehr nett. Hatte bisher noch nichts von denen gehört. Am Anfang der Zweiraumwohnung-Beat von Spiel mit mir. Aber letztendlich dann doch viel prägnantere Stimmen und gut produziert.
    Ein kleiner Abzug dafür, daß sie aus Dänemark kommen, da der dänische Ferienhausanbieter (Novasol), sich gerade anschickt uns bei der Kautionserstattung von unserem letzte Woche angemieteten Ferienhaus zu bescheissen. Das konnte Doro natürlich nicht wissen, aber das geht nun mal in die B-Note ein. da sind die Bewertungsregeln knallhart.

    Wertung: Das wären dann 4 rote dänische Pölser abzüglich 0,5 Pölser für die Novasol Abzocker. Bleiben dann also 3,5 /5 Pölsern übrig.

  • Ida Maria – I Like You So Much Better When Youre Naked (von kasumi)
    … And I like you so much better when you play your music in small norwegian pubs.
    Muss sich denn jetzt wirklich jede Skandinavierin eine Gitarre oder gleich ein Klavier um den Hals hängen und der Welt ihre Gedanken mitteilen? Also 0,5 Punkte für das Äussere, 0,5 Punkte dafür, daß der Song nicht sehr lang ist. 0,5 Punkte, daß ich beim Radio hören nicht gleich weiterzappen würde und 0,5 Punkte dafür, daß die junge Dame völlig erschöpft ihre Tour abbrechen musste. Für den Rest gibt es nichts.

    Wertung: 2/5 Wencke Myr(r)he Zweige

  • Mutter – Der Krieg ist vorbei (von Postpunk)
    Äääähm, ja, das wäre dann mein Vorschlag. Einfach mal in das Repertoire reingegriffen und einen Song dieser fabelhaften, richtungsweisenden Band hervorgeholt. Einfach nur um den werten Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, sich damit auseinanderzusetzen. Mutter waren zusammen mit den nicht minder großartigen Cpt. Kirk& sowie den Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs Wegbereiter der sogenannten Hamburger Schule und ihrer Ableger. Diskurs gefällt nicht jedem. Manch einer versteht es auch nicht oder will es nicht verstehen und zieht dann natürlich völlig falsche Schlüsse.
    Egal, damit weiß Max Müller (der Sänger und Texter) sicherlich umzugehen, bzw. es interessiert ihn wahrscheinlich überhaupt nicht. Ist aber dennoch toll, daß der Song ausgewählt wurde.

    Wertung: Ohne Wertung, da mein Vorschlag.

Fazit: Nephew sind cool.  Es war nichts dabei, das mich wirklich angewidert hat, nur mal wieder einige zumindest für mich langweilige Sachen. Nächstes Mal wird bestimmt alles besser!

Was ist Max eigentlich, werter Leser? …

… Was macht der eigentlich? …

So dann und wann geht es hier eigentlich auch noch um das weshalb ich eigentlich mich damals entschloß eine Webseite zu “programmieren” und irgendwann später einmal einen Blog mit Inhalt zu füllen. … Musik!

Eine Band, die mich schon seit vielen Jahren begleitet, die ich beim ersten Hören auf einem EFA-Promo-Sampler bedrohlich und ab einem mir mittlerweile unbekannten Zeitpunkt dann irgendwie magisch fand, ist die Berliner Band Mutter (das “Berliner” stört mich irgendwie) mit ihrem Sänger Max Müller.

Mutter haben vor einem Jahr einen Film veröffentlicht und der Trailer, den ich kürzlich entdeckt habe, erinnerte mich wieder einmal daran, daß ich den Film immer noch nicht gesehen habe und auch mal wieder die alten Platten rauskramen muß.

Für weitere Songs kann ich nur auf die tolle MySpace-Seite von Mutter verweisen. Treffende Kritken gibt es im nachfolgenden Trailer für den Film.