Eine hierzulande wohl eher gänzlich unbekannte Band mit einer großartigen Single aus dem Jahre 1981. Gegründet unter täglich wechselnden Namen im Jahr 1979 sind sie dann im Sog von Echo and the Bunnymen und der Liverpool Scene bekannt, aber leider niemals so groß geworden wie eben diese und lösten sich sang- und klanglos wieder auf.
Allerdings nicht ohne uns ein tolles Album mit Namen “Fiction Tales” zu hinterlassen, das vor allem durch seine Stimmung und seine Dichte überzeugt. Ein Kleinod!

 

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… in den Alltag reinschaukeln. Nach all diesen stupiden Feiertagen liefert uns das japanische Projekt Aube die Musik für das quasi soeben begonnene Jahr. Musik um ganz einfach mal die Gänseblümchen im Park zu pflücken oder mit dem Flammenwerfer niederzubrennen. Ganz so wie es Ihnen eben zumute ist. Und visionär zu früh veröffentlicht für unsere modernen Zeiten! Denn veröffentlicht wurde das Ganze 1993 auf Endorphine Factory zu einer Zeit als Noise gerade noch chic war.

Aube besteht aus dem Japaner Akifumi Nakajima (中嶋昭文 ), der ungeheuer viel Krach machen kann und der Ihnen hier etwas mehr zu seinen Beweggründen und zu seinem Verständnis von Design erzählen kann.

… Spannend allemal und passt irgendwie zu der asiatischen Filmwoche, die ich gerade in meinem kleinen Heimkino abhalte. Will sagen: Alles etwas verstörend!

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… Und das bedeutet, das ich Ihnen heute die meiner Meinung nach wunderbarsten Songs des Jahres 2011 liefere. Wie immer natürlich hübsch subjektiv und ohne ein Anrecht auf Widerspruch. Ich möchte Sie tanzen sehen, ich möchte Sie weinen hören! Ich möchte, daß Sie sich Ihre Klamotten vom Leib reissen und  lauthals mitsingen wenn ich Ihnen nun meine 10 Lieblingslieder 2011 präsentiere.

Und ja … Ich habe gesündigt und es hört sich gut an! … Gott, ist das hier gewöhnlich!

Platz 10: Little Majorette -- A Swansea love story



 

Platz 09: Niki & the dove -- The drummer

 

Platz 08: Bright eyes -- Shell games

 

Platz o7: Gil Scott Heron and Jamie XX -- New York is killing me

 

Platz 06: The head and the heart -- Cats and dogs

 

Platz 05: Mount Moriah -- Social wedding rings

 

Platz 04: The Rapture -- How deep is your love

 

Platz 03: Robyn -- Call your girlfriend

 

Platz 02: MEN -- Credit Card Babies

 

Platz 01: Lana del Rey -- Video games

 

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… in diesem Sinne dann also die Alben des Jahres, die ich dann in den Blog einwerfen werde um Teil einer Aktion zu sein, die sich da “Top of the Blogs” nennt und in deren Verlauf ich aufgefordert wurde, meine Lieblingsalben kundzutun. Doch dessen nicht genug, es wurde auch noch nach den besten Konzerten des letzten Jahres und nach den besten Songs des Jahres gefragt. Dann fangen wir doch heute schon mal mit den meines Erachtens 10 gelungensten Alben des Jahres an.

Platz 10: Hercules and love affair -- Blue songs

Ein ungeheuer 80er mäßiger Einstieg in die Jahresliste. Schön und Disco. Am Anfang des Jahres von allen in den Himmel hehoben, am Ende des Jahres nahezu vergessen und stattdessen diese grauenhaften Bon Iver überall in den Top Ten. Nicht mit mir! Hercules and love affairs “Blue songs” sind viel zu gut um vergessen zu werden.

 

Platz 09: Veronica Falls -- Veronica Falls

Nicht erst seit der Spex Story in diesem Monat auf meiner Playlist, eine Band, die mich wieder etwas in die Indie 80er zurückwirft. Nicht ganz so dramatisch wie es in dem ein oder anderen Blatt steht, damit würde man der Band unrecht tun, aber mit einem wunderbar schrammelnden Charme und tollem Harmonie Gesang.  Wenn die Damen und Herren nun neben den psychedelischen Anwandlungen und dem Pop noch etwas mehr Groove mitgebracht hätten, dann wäre es sicherlich noch eine weitaus höhere Plazierung geworden. Aber man kann ja nicht alles haben. Für alle Freunde der guten alten Sarah Records Veröffentlichungen sicherlich eine tolle Platte (i.e. schwarzes Ding mit Loch).

Platz 08: Gil Scott Heron and Jamie xx -- We’re new here

Ich gebe zu, daß ich mich mit Gil Scott Heron vorher nicht so sehr beschäftigt hatte. Man kann sich nunmal mit jegleichen musikalischen Strömungen auseinandersetzen. Erst im Rahmen seines Revivals im letzten Jahr wurde er für mich etwas präsenter. Die Zusammenarbeit mit Jamie xx von The xx machte Gil Scott Heron für mich zumindest musikalisch interessanter und führte dazu, mich etwas eingehender mit seinem Gesamtwerk auseinanderzusetzen.
Auf alle Fälle ein ungeheuer interessantes Album, das mit “NY is killing me” einen richtig guten Track drauf hat, der sich auch in den Charts zum Song des Jahres wiederfinden wird. Deshalb verlinke ich auch jetzt erst einmal nicht auf den besagten Track sondern auf den ebenfalls höchst interessanten Song “I’ll take care of you”.

Platz 07: Cut Copy -- Zonoscope

Unzählige 80er Bands haben auch dieses Jahr wieder versucht, ein Comeback zu starten. Geklappt hat es so richtig bei keiner einzigen. Und so waren es Cut Copy, die uns die 80er wieder so richtig zurückbrachten.

Mehr zum besagten Album auf Postpunk.de gibt es hier

Platz 06: 93MillionMilesFromTheSun -- Northern sky

Stellen Sie sich einfach vor, Sie stehen an einem stürmischen Sonntag Nachmittag in Brighton auf dem Palace Pier und 93MMFTS spielen irgendwo in der Nähe. So in etwas weht einem der Sound des Albums Northerns Sky um die Ohren und lässt einen nicht mehr los. Shoegaze trifft auf Postrock und das Produkt wird einem so richtig um die Ohren geknallt.

Platz 05: S.C.U.M. -- Again into eyes

Und schon wieder die 80er in das nicht mehr ganz so neue Jahrhundert transportiert. Das Quintett liefert uns eine Mischung aus Echo and the Bunnymen, Placebo und vielleicht auch den den eigentlich unsäglichen Hurts, verpackt das alles in wunderschöne Popmelodien, die an der ein oder anderen Stelle gruftig klingen und dennoch niemals die Disco verlassen. Und, Zack, hat man so ein wunderbares Album geschaffen, das es locker auf den 5. Platz der Jahrescharts geschafft hat. Das war doch nun wirklich nicht schwer!

Platz 04: Säkert! -- Säkert! På engelska

Daß ich ein Faible für Popmusik aus Schweden habe, mag dem ein oder anderen Leser nicht verborgen geblieben sein. Insofern muß selbstverständlich wieder einen schwedische Band in den Top Ten des Jahres 2011 sein. Dieses Mal eben Säkert!, die mit ihrem englischsprachigen Album “Säkert! Pa Engelska!” endlich mal den Wünschen ihrer nichtschwedischen Fans nachgekommen sind und ihr Debütalbum “Säkert!” auf englisch eingesungen haben. Wunderbarer Gitarrenpop, der diesen Namen endlich mal wieder verdient hat. Nicht pathetisch, grosskotzig sondern einfach prima Melodien. Mehr will ich doch überhaupt nicht. Säkert! wären definitiv ungeheuer populär wenn die Welt dieses Album endlich mal hören würde!

Platz 03: Girls -- Father, Son, Holy Ghost

Waren wir gerade eben noch bei den 80ern, so bescheren uns die “Girls” eine seltsame Mixtur aus aus 70er Sounds, Artrock,  Indiepop gwürzt mit etwas Kula Shakers und den dazugehörigen Wah-Wahs. Also … quasi alles! Aber wer kann, der kann und die Girls, die sinnigerweise 5 Männer sind. Und ein Song wie “Vomit” schüttelt man auch nicht so einfach aus dem Ärmel.

Platz 2: Mount Moriah -- Mount Moriah

Ich kann ja auch nichts dafür, aber ich stehe nun mal auf diesen Country Sound. Und Mount Moriah spielen ihn modern und sind damit dieses Jahr die besseren Tegan and Sara. Sie glauben mir nicht? Dann hören Sie sich mal die die Sängerin Heather McEntire an. Kommt von einer Punkband rübergeschwappt und schüttelt dann mal so locker eines der schönsten Country-Folk-was-weiß-ich-Alben aus dem Ärmel.

Das Album ist definitv ein Stimmungs-Album, will sagen, es funktioniert nicht immer, aber wenn es funktioniert dann haut es rein … und zwar wunderschön! Stellt sich nur die Frage: Wird sie jemals mit Jason Molina singen? Es wäre perfekt!

Platz 1: Men -- Talk about body

Auf Platz 1 … Frauen und der Typ von Ladytron … MEN eben. Wie beschreibt man das Album, das man Dutzende Male dieses Jahr gehört hat und das man nahezu auswendig mitsingen kann? Minimal? Joooah! Tanzbar? Auf jeden Fall! Ein Album zu dem jeder mitwippen muß! Klarer als MGMT und was weiß ich wie die ganzen Konsorten heißen. Die Zitate stören nicht! Ganz im Gegenteil: Wenn MEN weiterhin so gute Alben veröffentlichen, dann vermissen wir Le Tigre nicht! … Wobei? … Egal weitermachen! Grooved! … Passt! … Album des Jahres!

 

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